Wenn Rücken und Beine schmerzen, aber die Hüfte erkrankt ist!

14.06.2017

Zu den primären Behandlungsmöglichkeiten gehört die CT gesteuerte Nerveninfiltration. Dabei wird mit Hilfe der Bildgebung ein hochwirksames Schmerzmittel in den entsprechenden Nerv gespritzt und der Patient ist im Anschluss weitgehend schmerzfrei. Sobald diese Behandlungen aber nicht mehr oder nur ungenügend anschlagen, sind weitere Therapien notwendig. Physiotherapie und Medikamente können helfen, aber auch das Spritzen von Hyalorosäure ist eine gängige Behandlungsmethode. Doch wenn alle diese Therapien erfolglos bleiben und der Patient in seinen Alltagsaktivitäten und in seiner Lebensqualität eingeschränkt wird, ist eine Operation unumgänglich.

Heute werden fast nur noch zemetfreie Titanprothesen eingesetzt, um ein Hüftgelenk zu ersetzen. Im Idealfall ist dabei der Hüftkopf aus Keramik und die Prothesen können in der Regel für den Rest des Lebens drinbleiben. Mit einem Ausflug in die Operationsmethodik haben die zwei Fachärzte für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates das Thema abgerundet.

Подробнее о специалистах

Prof. Dr. med. Carsten Boos

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und Chirurgie, Mitglied FMH  

Dr. med. Michael Oliver Michelsen

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Mitglied FMH