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Dr. Horber Adipositas-Stiftung


   
 

Seit Jahren führt die Dr. Horber Adipositas-Stiftung Studien bezüglich Ursachen von Adipositas und Optimierung der Behandlung durch. Jeder Patient soll die wirksamste, individuell optimierte und mit den wenigsten Risiken verbundene Therapie erhalten. Dazu wird die Krankheit Adipositas systematisch erforscht und werden Behandlungsstandards entwickelt.

Eine Studie zur bariatrischen Chirurgie zeigt auf, dass eine Magenband-Operation nicht nur das Gewicht verringert, sondern auch gegen Diabetes hilft. Eine Analyse fünf Jahre nach der Operation bestätigt, dass bei 62 Prozent der Patienten der Diabetes mellitus Typ 2 verschwunden ist und sich die Situation bei 26 Prozent verbessert hat.

2007 bewies die Dr. Horber Adipositas-Stiftung zusammen mit anderen Institutionen erstmals den Zusammenhang zwischen der Genetik und Übergewicht. Menschen mit dem so genannten FTO-Gen (Fettmasse- und Übergewichtsgen) leiden unter einem um 70 Prozent erhöhten Risiko, an Übergewicht zu erkranken. Die enorme Häufigkeit des FTO-Gens bei Übergewichtigen erklärt, warum gewisse Menschen übergewichtig werden und andere trotz eines ungesunden Lebensstils normalgewichtig bleiben.

Helfen Sie mit, Übergewicht zu bekämpfen

Um das Problem Adipositas in den Griff zu bekommen, ist die Forschungsarbeit wichtig und muss stetig ausgebaut werden. Die Dr. Horber Adipositas-Stiftung ist dabei auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Jeder Beitrag hilft, gegen die Volkskrankheit anzukämpfen und die Akzeptanz zu fördern. Helfen Sie mit!

 

Konto-Nummer bei der Thurgauer Kantonalbank:

1620476.582-00

Dr. Horber Adipositas-Stiftung

IBANCH3300784162047658200

 

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Adipositas - die Erkrankung unseres Jahrhunderts

Etwa jeder dritte erwachsene Mensch und jedes fünfte Kind in Europa ist übergewichtig und sollte aus medizinischen Gründen sein Gewicht reduzieren. Weltweit sind 1,7 Milliarden Personen betroffen. Die Bekämpfung von Übergewicht und Adipositas (BMI über 30 kg/m2), hat bei den westlichen Regierungen und Gesundheitsorganisationen wie der WHO höchste Priorität. Viele Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkte oder Krebs sind mögliche Folgen von Adipositas.

Adipositas ist keine Schuldfrage

Übergewicht ist grundsätzlich ein Problem der Balance zwischen Energie-Aufnahme und Energieverbrauch. Häufig tritt die Krankheit dort auf, wo der Alltag durch wenig körperliche Arbeit und Nahrungsüberfluss geprägt ist. Übergewicht ist zudem oft genetisch bedingt, wie das Forschungsteam von PD Dr. med. Fritz Horber bewiesen hat: "Adipositas ist keine Schuldfrage, sondern vielmehr eine Schicksalsfrage", erklärt der Arzt. Der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass Adipositas eine Krankheit ist, stehen aber noch immer wenig Akzeptanz und viele Vorurteile gegenüber. Übergewichtige Menschen werden oft diskriminiert. So treten neben körperlichen Beschwerden nicht selten auch psychische oder gar wirtschaftliche Probleme auf. 

Behandlung senkt Gesundheitskosten

Bei starkem Übergewicht ist meist eine lebenslange Therapie notwendig. In erster Linie muss der Lebensstil umgestellt werden: die Patienten sollen sich mehr bewegen und das Essverhalten anpassen. Die Therapie kann durch Medikamente begleitet werden. Ab einem BMI von 40 kg/m2 muss ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden, der die Nahrungsaufnahme im Darm verringert (Bypass) oder bewirkt, dass der Patient weniger isst (Magenband). Der dadurch erreichte Gewichtsverlust von 50 Prozent und mehr erhöht die Lebenserwartung sowie das Selbstwertgefühl des Patienten und hilft Kosten zu sparen: Bereits nach drei bis vier Jahren sind die Behandlungskosten eines operierten Patienten günstiger als die eines nicht Operierten.

 

Kontakt

Klinik Lindberg AG
Dr. Horber Adipositas-Stiftung
Schickstrasse 11
8400 Winterthur

T: 052 266 15 00
F: 052 266 15 01

www.adipositashorber.org


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