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Pflegeleitbild der Klinik Lindberg

Einleitung

   
 

PFLEGEHEIM Lindberg Winterthur Zürich

Die Pflegeresidenz Lindberg (Pflegeresidenz am Lindberg, Pflegeresidenz Winterthur, Altersheim Lindberg, Altersheim am Lindberg, Altersheim Klinik Lindberg, Pflegeresidenz Klinik Lindberg, Alterswohnungen Lindberg, Alterswohnungen am Lindberg, Alterswohnungen Klinik Lindberg, Alterswohnungen Winterthur, Seniorenresidenz Lindberg, Seniorenresidenz am Lindberg, Seniorenresidenz Klinik Lindberg, Seniorenresidenz Winterthur) ergänzt das medizinische Angebot (medizinisches Angebot, medizinische Dienstleistung). Sie bietet alten Menschen, rekonvaleszenten (rekonvaleszent) Menschen ein Zuhause im Altersheim. Qualifiziertes Personal und gut ausgebildetes Pflegepersonal betreuen Pensionär und Pensionärin. Pensionäre und Pensionärinnen kommen zur Rehabilitation und zum Daueraufenthalt in die Alterswohnung (Le-ben im Alter, Wohnen im Alter).

Einleitung

Im Zentrum unserer pflegerischen Tätigkeit stehen die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Kunden, Pensionären, Angehörigen, Ärzten und Pflegefachpersonal und bilden zusammen mit Fachwissen und praktischem Können die Grundlage für den Pflegeprozess.

 

Ziel des Pflegeleitbildes

Mit dem Pflegeleitbild vermitteln wir unseren Mitarbeitenden, Kunden, Angehörigen und allgemein Interessierten die Grundhaltung und Auffassung von unserer Pflege.

Wir bieten eine professionelle, moderne und aktuelle Pflege.

 

Menschenbild

  • Jeder Mensch ist eine eigenständige Persönlichkeit.
  • Wir achten seine Würde und respektieren seine Werte.
  • Unsere professionelle Pflege gilt dem Einzelnen.
  • Die Pflege wird unter Berücksichtigung und ohne Bewertung von Lebensgeschichte, Nationalität, Religion und aktuellen Lebensumständen ausgeführt.

 

Unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit

  • Gesundheit ist ein individuelles Erleben des harmonischen Zusammenspiels von körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Kräften.
  • Unter Krankheit verstehen wir eine Störung dieses Zusammenspiels, wobei ein individuelles Ausmass von Abhängigkeit in den täglichen Lebensaktivitäten* entsteht.

*nach Nancy Roper

 

Pflegeverständnis

  • Wir erachten unsere Pflege als Beziehungsprozess. Dies bedeutet das Anerkennen der individuellen Bedürfnisse und Grenzen der Kunden und Pensionäre.
  • Wir bieten dem Kunden eine fachgerechte und kompetente Pflege unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte. Das Wohlbefinden der Kunden steht im Vordergrund.
  • Wir unterstützen wo nötig die Selbständigkeit der uns anvertrauten Kunden und Pensionäre in beratender und begleitender Funktion, unter Einbezug deren individuellen Ressourcen.

Kriterien zur Beurteilung "Pflegeplanung" der Pflegequalität
Verena Fiechter/ Martha Meier Basel, RECOM Verlag 1993


Gestaltung der Zusammenarbeit

  • Wir motivieren unsere Mitarbeitenden zielorientierte, eigenständige, lern- und entwicklungsfähige Persönlichkeiten zu sein.
  • Wir streben eine offene Kommunikation an. Sie nimmt einen sehr hohen Stellenwert in Bezug auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit ein.
  • Wir setzen uns für die Verwirklichung unseres Pflegeleitbildes ein.
  • Um die von uns formulierte Pflegequalität wahrnehmen zu können, müssen unsere Mitarbeitenden ihre eigenen Grenzen kennen.
  • Als Team akzeptieren wir, dass Konflikte zum Leben gehören und setzen uns aktiv für eine konstruktive Auseinandersetzung ein.
  • Fachliche und persönliche Fortbildung gehören zu den Rechten und Pflichten der Mitarbeitenden.
  • Lehren und Lernen gehören zum Berufsalltag.

 

Die Schlüsselqualifikationen

Das Schweizerische Rote Kreuz formuliert (1992):
Bei Schlüsselqualifikationen handelt es sich um Haltungen, Verhalten, Fähigkeit und Kompetenzen, die überall entwickelt und sowohl im privaten wie auch im professionellen Leben gebraucht werden können.

  1. Pflegesituation im gesamten und in ihren Elementen wahrzunehmen und zu beurteilen.
  2. Ressourcen bei sich und anderen wahrzunehmen, zu erhalten und zu entwickeln.
  3. Grenzen zu akzeptieren und geeignete Hilfe zu beanspruchen bzw. anzubieten.
  4. Veränderungen einer Situation zu erkennen sowie mittel- und langfristige Entwicklungen vorauszusehen.
  5. Prioritäten zu setzen, Entscheidungen zu treffen und Initiativen zu ergreifen.
  6. Aufgrund von Prinzipien ein breites Repertoire an Methoden und Techniken einzusetzen.
  7. Pflegeverrichtungen geschickt und sicher auszuführen.
  8. Sich situationsgerecht, verständlich und differenziert auszudrücken.
  9. Zum Lernen zu motivieren, Verhaltens- und Einstellungsänderungen aufzuzeigen und zu unterstützen.
  10. Die Wirkung des eigenen Handelns zu beurteilen und daraus zu lernen.
  11. Ethische Grundhaltungen zu entwickeln und sie in einer konkreten Situation zu vertreten.
  12. Aus einer Grundhaltung der Wertschätzung heraus mit anderen zusammen zu arbeiten.
  13. Im Wechselspiel zwischen Anteilnahme, Engagement und Distanz Beziehungen aufzunehmen, zu erhalten und abzulösen.
  14. Konflikte anzugehen, zu lösen oder auszuhalten.
  15. Für Veränderungen und Neuerungen offen zu sein.

Die Schlüsselqualifikation "Pflege" Liliane Juchli, GEORG THIEME Verlag 7. Auflage, S. 56

 

Die Fünf Funktionen der Gesundheits- und Krankenpflege

In der Schweiz sind seit 1.1.1992 neue "Bestimmungen für die Diplomausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege" in Kraft. Das Gesamtangebot der Pflege, welches die pflegerischen Bedürfnisse abdeckt, wird in fünf sich gegenseitig ergänzende Funktionen (Tätigkeitsbereiche) zusammengefasst.

  1. Unterstützung in und stellvertretende Übernahme von Aktivitäten des täglichen Lebens.
  2. Begleitung in Krisensituationen und während des Sterbens.
  3. Mitwirkung bei präventiven, diagnostischen und therapeutischen Massnahmen.
  4. Mitwirkung an Aktionen zur Verhütung von Krankheiten und Unfällen, sowie zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Beteiligung an Eingliederungs- und Wiedereingliederungsprogrammen.
  5. Mitwirkung bei der Verbesserung der Qualität und Wirksamkeit der Pflege und bei der Entwicklung des Berufes. Mitarbeit an Forschungsprojekten im Gesundheitswesen.

Die 5 Funktionen "Pflege" Liliane Juchli GEORG THIEME Verlag 7. Auflage, S. 57

 


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